Allgemein 2016 BF-Tag

Freiwillige Feuerwehr Halsbrücke

 

Wappen der FF Halsbrücke

2. Berufsfeuerwehrtag in der Feuerwehr Halsbrücke

 

Am Samstag, den 24.09.2016, begann 10:00 Uhr der 2. Berufsfeuerwehrtag der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke. Zu diesem Zeitpunkt warteten 24Stunden Spaß, Spannung und Überraschungen auf die Kinder und Jugendlichen.

Wie im vergangen Jahr, wollten wir innerhalb von 24 Stunden einen Tag, wie in einer Berufsfeuerwehr mit unseren jungen Kameradinnen und Kameraden nachstellen.

Pünktlich 10:00Uhr wurden die Besatzungen der Fahrzeuge bestimmt. Nach einer Prüfung aller Fahrzeuge auf Vollständigkeit, wurden diese der jeweiligen Mannschaft übergeben.

Kaum hat der Dienst begonnen, ertönte schon ein Signalton mit dem ersten Einsatzbefehl, welcher lautetet: Mittelbrand am 8. Lichtloch. Nun hieß es schnell die Ausrüstung anlegen, ab aufs Fahrzeug und schnell zum Einsatzort.

Natürlich haben unsere Kammeraden kein echtes Feuer gelegt. Zur Simulation wurden Rote Fahnen, sowie Rauchfackeln zur Darstellung des Feuers verwendet.

Ein weiterer Mittelbrand ereignete sich am Bikerclub, hierbei mussten die Kinder und Jugendlichen von einem Unterflurhydranten das Löschwasser entnehmen, um den „Brand“ schnell unter Kontrolle zu bekommen und ihn zu löschen.

Nachdem der Einsatz beendet war, fuhren wir zurück ins Gerätehaus, um die Fahrzeuge neu zu bestücken und die Einsatzbereitschaft wieder her zustellen.

Zum nächsten Einsatz ging es ins Grüne.

Hierbei lautete der Einsatzbefehl „vermisste Person“. Nun war es die Aufgabe unserer jungen Kameradinnen und Kameraden eine vermisste Person in der Nähe des Schiffshebewerkes zu suchen. Die Schwierigkeit lag darin, dass die Person in einem Waldstück gefunden werden musste, was nicht besonders übersichtlich war. Aber mit Hilfe unserer Funkgeräte und unserer Wärmebildkamera, konnten wir uns aufteilen, die Person schnell finden und mittels einer Trage retten.

Nachdem wir zurück im Gerätehaus angekommen sind, durfte eine Besatzung mit der Unterstützung unserer fleißigen Kameraden das Mittagessen zubereiten. Währenddessen wurde die andere Besatzung des 2. Fahrzeugs zu einer Brandmeldeanlage (BMA) in das Gewerbegebiet „Schwarze Kiefern“ gerufen. Jedoch stellte es sich heraus, dass dies ein Fehlalarm war.

Nach einem leckeren Mittagessen begannen wir mit der Ausbildung unserer jungen Kameradinnen und Kameraden. Knotenlehre und Gerätekunde waren die Inhalte der Ausbildung.

Doch lang blieb uns keine Ruhe und wir wurden zu einer Ölspur auf dem Parkplatz, des Sportplatzes, in Halsbrücke gerufen. Nun rückten wieder beide Fahrzeuge mit vollständiger Besatzung aus. Mit Hilfe von Bioversal konnten wir die Ölspur restlos beseitigen.

Als wir das Gerätehaus wieder besetz hatten, beschlossen wir etwas Dienstsport zu machen um uns fit zu halten. Eine Runde Völkerball haben wir geschafft zu spielen, danach ging es für die erste Besatzung (welche das Mittagessen vorbereitet hatte) zu einer BMA in zu Wöllner und Franz, im Gewerbegebiet „Schwarze Kiefern“. Jedoch stellte sich auch bei dieser BMA heraus, dass es ein Fehlalarm war und die Kameraden fuhren zurück ins Gerätehaus.

Nach einer kleinen Pause mit Schorle und Keksen erholten sich alle wieder vom Sport und vom Einsatz.

Bevor wir unsere Schlafplätze für die Nachtruhe vorbereiten konnten, ertönte erneut der Signalton mit dem Einsatzbefehl „Baum auf Straße“. Auf der Straße, welche zum 8. Lichtloch führt befanden sich große Äste, welche herabgestürzt sind. Mit einer Bügelsäge und einem Waldarbeiterhelm ausgerüstet, gingen unsere Kameraden gegen dieses Straßenhindernis vor und beseitigten es restlos.

Als wir im Gerätehaus wieder eingerückt waren und die Fahrzeuge auf Vollständigkeit geprüft waren, richteten wir unsere Schlafplätze im Schulungsraum der Feuerwehr her.

Danach gab es leckere selbst gemachte Bürger, sowie leckeren Obstsalat zum Abendessen, welche unsere fleißigen Helfer vorbereitet hatten.

Während wir aßen setzte langsam die Abenddämmerung ein.

Kaum war das Abendessen vorbei und die Ereignisse des letzten Einsatzes beredet, ertönte zum letzten Mal an diesem Tag das Einsatzsignal. Wir wurden zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, am Bikerclub gerufen.

„Ein PKW ist gegen eine Mauer gefahren und der Insasse war nun bewusstlos und eingeklemmt. “

Schritt für Schritt erkundeten die ersten beiden Trupps, wie es dem Unfallfahrer ging und leisteten Erste Hilfe. Zur selben Zeit sicherte ein weiterer Trupp die Löschbereitschaft. So dass im Falle eines Brandes das Fahrzeug umgehend gelöscht werden kann. Der Rest der Mannschaft legte jegliche Rettungsgeräte auf die Bereitstellungsdecke und bereitete alles darauf vor, die Person aus dem Auto schneiden zu können.

Jedoch kamen die hydraulischen Rettungsgeräte nicht zum Einsatz, da durch verstellen des Sitzes die Person befreit werden konnte. Vorsichtig hoben die Stärksten den Verletzten aus dem Fahrzeug, um ihn den Rettungsdienst übergeben zu können. Nachdem die verletzte Person gerettet war, packten wir alles wieder in die Fahrzeuge und fuhren zurück ins Gerätehaus.

Bei einem gemütlichem Lagerfeuer und ein paar Knabbereien ließen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es relativ ruhig zu, da kein Einsatz mehr erfolgte.

Jedoch mussten die Schlafplätze abgebaut und das Gerätehaus, sowie die Fahrzeuge gereinigt werden. Nach einem guten Frühstück, begannen wir mit den Reinigungsarbeiten. Zum Abschluss durfte jede Mannschaft noch einmal in ihrem zugeteilten Fahrzeug eine Abschlussfahrt absolvieren. Pünktlich 10:00Uhr, am Sonntag den 25.09.2016, beendeten wir den Berufsfeuerwehrtag.

 

In 24Stunden haben wir viele neue und aufregende Erfahrungen gemeinsam sammeln können. Unsere jungen Kameradinnen und Kameraden sind noch enger zusammen gewachsen und haben mit viel Spaß und Freude ihr Geschick bewiesen.

Wir freuen uns schön auf das kommende Jahr, wo wir unseren nächsten Berufsfeuerwehrtag veranstalten werden.

Ein großer Dank gilt auch unseren Kameradinnen und Kameraden, welche uns so zahlreich und großzügig unterstützt haben.

 

2. Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke

 

Gegen 09:30Uhr richteten sich die Blicke zum Himmel und jeder fragte sich, ob es wohl wieder regnet oder ob die Sonne für uns scheinen würde, denn es war wieder soweit. Das 2. Zeltlager der Jugend- und Kinderfeuerwehr fand am Wochenende vom 18. bis 19. Juni 2016 in Halsbrücke statt.

Aber wir hatten Glück, die Sonne strahlte und es stand ein aufregendes Wochenende bevor.

10:00 Uhr trafen die ersten Jugendfeuerwehren aus Siebenlehn und Mulda ein, nach einer kleinen „Kennenlernrunde“, stießen auch die Jugendfeuerwehren aus Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf und Niederschöna zu uns. Nach der Eröffnung des Zeltlagers durch unseren Wehrleiter Peter Mai und der Organisatorin Sara Becher, wurde die Startreihenfolge für die Ortsrally ermittelt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete die Jugendfeuerwehr Siebenlehn als erstes in die Ortsrally. Diese bestand aus vielen ortsspezifischen Fragen, welche auf einem Laufzettel beantwortet werden mussten, sowie mehreren Rätseln und 6 Stationen.

Die Strecke der Ortsrally begann an der Feuerwehr Halsbrücke und führte die Kinder über den Bergmannsweg zur Grundschule Halsbrücke, wo sich die erste Station befand. An dieser mussten die Kinder ihr Wissen über drei bekannte Feuerwehrknoten unter Beweis stellen. Weiter ging es über den Armeisenberg in Richtung Nah & Gut, wo sich die zweite Station befand. Hier mussten die Kinder einen sogenannten „Rettungslauf“ absolvieren. Dabei wurde eine „verletzte“ Person durch einen Parcours so schnell wie möglich getragen. Das nächste Ziel war das Gerätehaus in Tuttendorf, auf dem Weg zu diesem kamen die Kinder an der dritten Station vorbei, an welcher die Aufgabe war, versteckte feuerwehrtechnische Geräte zu finden und richtig zu benennen. Im Gerätehaus der Feuerwehr Tuttendorf angekommen, mussten die Kinder ein Armaturenmännlein aus verschiedenen wasserführenden Armaturen zusammen bauen. Mit viel Geschick gelang dies allen Beteiligten und als Belohnung dafür, gab es den nächsten Hinweis, welcher die Kinder zur Bergmannskirche St. Anna führte. Danach folgten sie der Hauptstraße und anschließend dem Ratsmühlenweg, um am Graben entlang wieder nach Halsbrücke zulaufen. An der Heubrücke befand sich die fünfte Station, wo das Lösen eines Memorys die Aufgabe der Kinder war. Die letzte Station war in der Erzwäsche, wo die Familie Schmiedgen mit den Kindern Modelle von bekannten Gebäuden der Gemeinde benennen und einzelne Fragen zu jedem Modell beantworten durften.

Nachdem alle fünf Jugendfeuerwehren von der Ortsrally zurück waren, begannen wir die Zelte auf zubauen und die Schlafplätze ein zurichten, welche gleich von vielen zum verschnaufen genutzt wurden.

Währenddessen bereiteten unsere fleißigen Helfer das Abendessen vor.

Während die hungrige Meute das Büffet plünderte, wurden noch ein paar Abendspiele vorbereitet. Diese Bestanden aus Schlauchkegeln, Stiefelweitwurf, das balancieren eines Strahlrohres um mehrere Verkehrsleitkegel, Waldbrandtennis und einem Geschicklichkeitsspiel mit Saugschläuchen und einem Tennisball.

Nach diesem langen und aufregenden Tag, ließen wir das Erlebte mit Knüppelkuchen am Lagerfeuer gemeinsam ausklingen.

Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, wobei neu geschlossene Freundschaften weiter gefestigt wurden. Während wir auf die Jugendfeuerwehr Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf warteten, da diese nicht mit übernachtet hatten, begannen die Jugendfeuerwehren Halsbrücke, Mulda, Niederschöne und Siebenlehn ihre Zelte abzubauen.

Nachdem alle Zelte verstaut und alle Jugendfeuerwehren versammelt waren, wurden eine kleine Auswertung vom Wochenende, sowie die Siegerehrung durchgeführt.

Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf vor der Jugendfeuerwehr Niederschöna. Die Jugend- und Kinderfeuerwehr Halsbrücke belegte den dritten und die Jugendfeuerwehr Siebenlehn den vierten Platz, vor der Jugendfeuerwehr Mulda.

 

Es war ein sehr schönes und gelungenes Wochenende. Das Wetter ließ uns dieses Jahr nicht wieder im Stich, es wurden viele neue Freundschaften geknüpft, woran wir uns alle gern erinnern werden.

 

Hiermit möchten wir uns nochmals für die gute Unterstützung der Feuerwehr Conradsdorf / Falkenberg / Tuttendorf, bei den Jugendwarten der Feuerwehren Mulda, Niederschöna und Siebenlehn, sowie unseren Kameradinnen und Kameraden, der Familie Schmiedgen, Linda Lantzsch und Theresa Becher bedanken, ohne die diese Veranstaltung wieder mal nicht möglich gewesen wäre. Ein großer Dank geht auch an die Gemeindeverwaltung und den Bauhof Halsbrücke für die Unterstützung bei der Vorbereitung.

 

Die Jugendwarte der FF Halsbrücke.

Aktuelles von der Kinder- und Jugend-feuerwehr Halsbrücke

 

Endlich ist er da, der 28. Mai 2016, der große Tag auf den sich schon alle Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke gefreut haben, denn es geht in den Kletterwald.

Pünktlich 09:00 Uhr traf der Bus am Gerätehaus ein, welcher uns nach Kriebstein bringen sollte. Nachdem alle Muttis und Vatis verabschiedet waren und alle Kinder im Bus saßen, ging es los. Eine Stunde Fahrzeit verging, bis uns die Sonne an der Talsperre Kriebstein begrüßte. Nun waren die Kinder und Jugendlichen kaum noch zu bändigen.

Schnell ging es zur Anmeldung wo der Leiter und die Betreuer des Kletterwaldes schon auf uns warteten. Jeder bekam einen Sicherheitsgurt, an denen 2 Karabinerhaken und eine Rolle befestigt waren, sowie ein paar Handschuhe. An der ersten Übungsstrecke wurde uns der Parcours, die Funktion und die richtige Nutzung der Schutzausrüstung erklärt.

Nachdem alle eingewiesen waren, lag dem Klettervergnügen nichts mehr im Wege. Nun durften die Kinder und Jugendlichen unserer Wehr sich zwei Stunden an vier bis fünf Parcours ausprobieren.

In bis zu vier Meter Höhe über dem Erdboden wurde geklettert, balanciert und sehr viel Geschick bewiesen. In einigen Elementen musste man über ein Drahtseil balancieren, in anderen über Holzbalken. Einige Elemente bestanden aus einer Bergbahn, wobei man sich bergauf ziehen musste, andere Elemente waren Seilbahnen, bei denen man mit den Füßen voraus eine längere Strecke bergab rollen konnte. Nachdem alle ihre Kletterkünste bewiesen haben und die zwei Stunden Kletterzeit so schnell verflogen waren, mussten wir unsere Ausrüstung wieder abgeben.

Danach legten wir erst einmal eine Mittagspause ein, wobei sich alle wieder stärken konnten.

Da wir noch 1,5 Stunden Zeit hatten bis der Bus uns wieder nach Halsbrücke bringen sollte, unternahmen wir noch ein paar Spiele. Welche zum Beispiel Tauziehen, Decke wenden und der gordische Knoten waren.

Pünktlich 15:00 Uhr brachte uns der Bus wieder zurück nach Halsbrücke, wo wir schon von den Eltern erwartet wurden.

Es war wieder ein lustiger und aufregender Tag für alle Beteiligten und wir freuen uns schon auf die nächsten aufregenden und spannenden Aktionen mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke.

 

Die Jugendwarte der FF Halsbrücke.

 

Nächste Dienste

 

Einsatzabteilung:

 

Dienstag

17.10.2017, 19:00 Uhr

Sonderdienst

 

Freitag

03.11.2017, 19:00 Uhr

Brennen und Löschen - Verbrennungsvorgang

 

Dienstag

14.11.2017, 19:00 Uhr

Verkehrsteilnehmerschulung

 

Kinderabteilung

 

Dienstag

24.10.2017, 17:00 Uhr

Jugendabteilung:

 

Dienstag

17.10.2017, 17:00 Uhr

 

 

Nächste Veranstaltung:

 

keine

 

 

letzter Einsatz:

 

Nr. 19 am

05.10.2017, 17:52 Uhr

Sturmschaden

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