Aktuelles

Freiwillige Feuerwehr Halsbrücke

 

Wappen der FF Halsbrücke

2. Berufsfeuerwehrtag in der Feuerwehr Halsbrücke

 

Am Samstag, den 24.09.2016, begann 10:00 Uhr der 2. Berufsfeuerwehrtag der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke. Zu diesem Zeitpunkt warteten 24Stunden Spaß, Spannung und Überraschungen auf die Kinder und Jugendlichen.

Wie im vergangen Jahr, wollten wir innerhalb von 24Stunden einen Tag, wie in einer Berufsfeuerwehr mit unseren jungen Kameradinnen und Kameraden nachstellen.

Pünktlich 10:00Uhr wurden die Besatzungen der Fahrzeuge bestimmt. Nach einer Prüfung aller Fahrzeuge auf Vollständigkeit, wurden diese der jeweiligen Mannschaft übergeben.

Kaum hat der Dienst begonnen, ertönte schon ein Signalton mit dem ersten Einsatzbefehl, welcher lautetet: Mittelbrand am 8. Lichtloch. Nun hieß es schnell die Ausrüstung anlegen, ab aufs Fahrzeug und schnell zum Einsatzort.

Natürlich haben unsere Kammeraden kein echtes Feuer gelegt. Zur Simulation wurden Rote Fahnen, sowie Rauchfackeln zur Darstellung des Feuers verwendet.

Ein weiterer Mittelbrand ereignete sich am Bikerclub, hierbei mussten die Kinder und Jugendlichen von einem Unterflurhydranten das Löschwasser entnehmen, um den „Brand“ schnell unter Kontrolle zu bekommen und ihn zu löschen.

Nachdem der Einsatz beendet war, fuhren wir zurück ins Gerätehaus, um die Fahrzeuge neu zu bestücken und die Einsatzbereitschaft wieder her zustellen.

Zum nächsten Einsatz ging es ins Grüne.

Hierbei lautete der Einsatzbefehl „vermisste Person“. Nun war es die Aufgabe unserer jungen Kameradinnen und Kameraden eine vermisste Person in der Nähe des Schiffshebewerkes zu suchen. Die Schwierigkeit lag darin, dass die Person in einem Waldstück gefunden werden musste, was nicht besonders übersichtlich war. Aber mit Hilfe unserer Funkgeräte und unserer Wärmebildkamera, konnten wir uns aufteilen, die Person schnell finden und mittels einer Trage retten.

Nachdem wir zurück im Gerätehaus angekommen sind, durfte eine Besatzung mit der Unterstützung unserer fleißigen Kameraden das Mittagessen zubereiten. Währenddessen wurde die andere Besatzung des 2. Fahrzeugs zu einer Brandmeldeanlage (BMA) in das Gewerbegebiet „Schwarze Kiefern“ gerufen. Jedoch stellte es sich heraus, dass dies ein Fehlalarm war.

Nach einem leckeren Mittagessen begannen wir mit der Ausbildung unserer jungen Kameradinnen und Kameraden. Knotenlehre und Gerätekunde waren die Inhalte der Ausbildung.

Doch lang blieb uns keine Ruhe und wir wurden zu einer Ölspur auf dem Parkplatz, des Sportplatzes, in Halsbrücke gerufen. Nun rückten wieder beide Fahrzeuge mit vollständiger Besatzung aus. Mit Hilfe von Bioversal konnten wir die Ölspur restlos beseitigen.

Als wir das Gerätehaus wieder besetz hatten, beschlossen wir etwas Dienstsport zu machen um uns fit zu halten. Eine Runde Völkerball haben wir geschafft zu spielen, danach ging es für die erste Besatzung (welche das Mittagessen vorbereitet hatte) zu einer BMA in zu Wöllner und Franz, im Gewerbegebiet „Schwarze Kiefern“. Jedoch stellte sich auch bei dieser BMA heraus, dass es ein Fehlalarm war und die Kameraden fuhren zurück ins Gerätehaus.

Nach einer kleinen Pause mit Schorle und Keksen erholten sich alle wieder vom Sport und vom Einsatz.

Bevor wir unsere Schlafplätze für die Nachtruhe vorbereiten konnten, ertönte erneut der Signalton mit dem Einsatzbefehl „Baum auf Straße“. Auf der Straße, welche zum 8. Lichtloch führt befanden sich große Äste, welche herabgestürzt sind. Mit einer Bügelsäge und einem Waldarbeiterhelm ausgerüstet, gingen unsere Kameraden gegen dieses Straßenhindernis vor und beseitigten es restlos.

Als wir im Gerätehaus wieder eingerückt waren und die Fahrzeuge auf Vollständigkeit geprüft waren, richteten wir unsere Schlafplätze im Schulungsraum der Feuerwehr her.

Danach gab es leckere selbst gemachte Bürger, sowie leckeren Obstsalat zum Abendessen, welche unsere fleißigen Helfer vorbereitet hatten.

Während wir aßen setzte langsam die Abenddämmerung ein.

Kaum war das Abendessen vorbei und die Ereignisse des letzten Einsatzes beredet, ertönte zum letzten Mal an diesem Tag das Einsatzsignal. Wir wurden zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, am Bikerclub gerufen.

„Ein PKW ist gegen eine Mauer gefahren und der Insasse war nun bewusstlos und eingeklemmt. “

Schritt für Schritt erkundeten die ersten beiden Trupps, wie es dem Unfallfahrer ging und leisteten Erste Hilfe. Zur selben Zeit sicherte ein weiterer Trupp die Löschbereitschaft. So dass im Falle eines Brandes das Fahrzeug umgehend gelöscht werden kann. Der Rest der Mannschaft legte jegliche Rettungsgeräte auf die Bereitstellungsdecke und bereitete alles darauf vor, die Person aus dem Auto schneiden zu können.

Jedoch kamen die hydraulischen Rettungsgeräte nicht zum Einsatz, da durch verstellen des Sitzes die Person befreit werden konnte. Vorsichtig hoben die Stärksten den Verletzten aus dem Fahrzeug, um ihn den Rettungsdienst übergeben zu können. Nachdem die verletzte Person gerettet war, packten wir alles wieder in die Fahrzeuge und fuhren zurück ins Gerätehaus.

Bei einem gemütlichem Lagerfeuer und ein paar Knabbereien ließen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es relativ ruhig zu, da kein Einsatz mehr erfolgte.

Jedoch mussten die Schlafplätze abgebaut und das Gerätehaus, sowie die Fahrzeuge gereinigt werden. Nach einem guten Frühstück, begannen wir mit den Reinigungsarbeiten. Zum Abschluss durfte jede Mannschaft noch einmal in ihrem zugeteilten Fahrzeug eine Abschlussfahrt absolvieren. Pünktlich 10:00Uhr, am Sonntag den 25.09.2016, beendeten wir den Berufsfeuerwehrtag.

 

In 24Stunden haben wir viele neue und aufregende Erfahrungen gemeinsam sammeln können. Unsere jungen Kameradinnen und Kameraden sind noch enger zusammen gewachsen und haben mit viel Spaß und Freude ihr Geschick bewiesen.

Wir freuen uns schön auf das kommende Jahr, wo wir unseren nächsten Berufsfeuerwehrtag veranstalten werden.

Ein großer Dank gilt auch unseren Kameradinnen und Kameraden, welche uns so zahlreich und großzügig unterstützt haben.

 

Tag der offenen Tür 2016

 

Einen Blick hinter die Kulissen der ehrenamtlich arbeitenden Wehr und einen Einblick in die Arbeit der Einsatzabteilung gewährte die Feuerwehr Halsbrücke am Samstag, den 03.09.2016. Bei strahlendem Sonnenschein freuten wir uns über viele Besucher, die den Weg in unser Gerätehaus gefunden haben. Zudem konnten wir kleine Abordnungen der Feuerwehren Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf, Krummenhennersdorf, Hetzdorf, Oberschaar und Nossen begrüßen.

Gestartet wurde traditionell mit einer kleinen Aufführung der Kita „Wirbelwind“ aus Halsbrücke. Die Kinder begeisterten uns mit Gesang und Gedichten. Die Mädchen von der Gruppe Tanzmäuse vom HCC Halsbrücke haben ebenfalls für eine sehr gute Stimmung gesorgt. Großen Anklang fanden bei den Kindern die Feuerwehrrundfahrten und die tolle Hüpfburg.

Ein Kräftemessen konnten sich einzelne Mannschaften beim LKW-ziehen liefern. Die

FF Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf belegte dabei den ersten Platz, dicht gefolgt von der

FF Halsbrücke, auf den 3. schaffte es der Halsbrücker Carneval Club und die FF Hetzdorf belegte

Platz 4.

Viele Zuschauer verfolgten mit großem Interesse die diesjährige Schauvorführung, bei dem es einen Brandverlauf von der Entzündung bis zum Vollbrand eines Pkw´s zu sehen gab. Zum Einsatz kam dabei ein wassersparendes Nebellöschsystem. Der Wasserverbrauch lag hier nur bei ca. 700 Liter. Mit diesen neuen Geräten können zum Beispiel die Gefahren bei Zimmerbränden für die Einsatzkräfte deutlich verringert werden. Ebenso ist eine effektive Brandbekämpfung in schlecht zugänglichen Gebäudeteilen möglich. Darüber hinaus wird nur eine sehr geringe Löschwassermenge benötigt, wodurch Schäden am Gebäude durch das Löschwasser verringert oder sogar ganz vermieden werden können.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Halsbrücke bedanken sich an dieser Stelle nochmals für die vielseitige Unterstützung bei unserem Bürgermeister, den Gemeinderäten und den Mitarbeitern vom Bauhof für ihre fortwährende Unterstützung der Feuerwehren, den Kindern und Betreuerinnen der Kindertagesstätte „Wirbelwind“ und der Kindertanzgruppe vom HCC für ihren gelungenen Auftritt, sowie natürlich allen unseren anderen Gästen.

Ein großer Dank geht selbstverständlich auch an alle Kameradinnen und Kameraden für die Vorbereitung und Durchführung dieses sehr gelungenen Tages.

2. Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke

 

Gegen 09:30Uhr richteten sich die Blicke zum Himmel und jeder fragte sich, ob es wohl wieder regnet oder ob die Sonne für uns scheinen würde, denn es war wieder soweit. Das 2. Zeltlager der Jugend- und Kinderfeuerwehr fand am Wochenende vom 18. bis 19. Juni 2016 in Halsbrücke statt.

Aber wir hatten Glück, die Sonne strahlte und es stand ein aufregendes Wochenende bevor.

10:00 Uhr trafen die ersten Jugendfeuerwehren aus Siebenlehn und Mulda ein, nach einer kleinen „Kennenlernrunde“, stießen auch die Jugendfeuerwehren aus Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf und Niederschöna zu uns. Nach der Eröffnung des Zeltlagers durch unseren Wehrleiter Peter Mai und der Organisatorin Sara Becher, wurde die Startreihenfolge für die Ortsrally ermittelt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete die Jugendfeuerwehr Siebenlehn als erstes in die Ortsrally. Diese bestand aus vielen ortsspezifischen Fragen, welche auf einem Laufzettel beantwortet werden mussten, sowie mehreren Rätseln und 6 Stationen.

Die Strecke der Ortsrally begann an der Feuerwehr Halsbrücke und führte die Kinder über den Bergmannsweg zur Grundschule Halsbrücke, wo sich die erste Station befand. An dieser mussten die Kinder ihr Wissen über drei bekannte Feuerwehrknoten unter Beweis stellen. Weiter ging es über den Armeisenberg in Richtung Nah & Gut, wo sich die zweite Station befand. Hier mussten die Kinder einen sogenannten „Rettungslauf“ absolvieren. Dabei wurde eine „verletzte“ Person durch einen Parcours so schnell wie möglich getragen. Das nächste Ziel war das Gerätehaus in Tuttendorf, auf dem Weg zu diesem kamen die Kinder an der dritten Station vorbei, an welcher die Aufgabe war, versteckte feuerwehrtechnische Geräte zu finden und richtig zu benennen. Im Gerätehaus der Feuerwehr Tuttendorf angekommen, mussten die Kinder ein Armaturenmännlein aus verschiedenen wasserführenden Armaturen zusammen bauen. Mit viel Geschick gelang dies allen Beteiligten und als Belohnung dafür, gab es den nächsten Hinweis, welcher die Kinder zur Bergmannskirche St. Anna führte. Danach folgten sie der Hauptstraße und anschließend dem Ratsmühlenweg, um am Graben entlang wieder nach Halsbrücke zulaufen. An der Heubrücke befand sich die fünfte Station, wo das Lösen eines Memorys die Aufgabe der Kinder war. Die letzte Station war in der Erzwäsche, wo die Familie Schmiedgen mit den Kindern Modelle von bekannten Gebäuden der Gemeinde benennen und einzelne Fragen zu jedem Modell beantworten durften.

Nachdem alle fünf Jugendfeuerwehren von der Ortsrally zurück waren, begannen wir die Zelte auf zubauen und die Schlafplätze ein zurichten, welche gleich von vielen zum verschnaufen genutzt wurden.

Währenddessen bereiteten unsere fleißigen Helfer das Abendessen vor.

Während die hungrige Meute das Büffet plünderte, wurden noch ein paar Abendspiele vorbereitet. Diese Bestanden aus Schlauchkegeln, Stiefelweitwurf, das balancieren eines Strahlrohres um mehrere Verkehrsleitkegel, Waldbrandtennis und einem Geschicklichkeitsspiel mit Saugschläuchen und einem Tennisball.

Nach diesem langen und aufregenden Tag, ließen wir das Erlebte mit Knüppelkuchen am Lagerfeuer gemeinsam ausklingen.

Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, wobei neu geschlossene Freundschaften weiter gefestigt wurden. Während wir auf die Jugendfeuerwehr Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf warteten, da diese nicht mit übernachtet hatten, begannen die Jugendfeuerwehren Halsbrücke, Mulda, Niederschöne und Siebenlehn ihre Zelte abzubauen.

Nachdem alle Zelte verstaut und alle Jugendfeuerwehren versammelt waren, wurden eine kleine Auswertung vom Wochenende, sowie die Siegerehrung durchgeführt.

Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf vor der Jugendfeuerwehr Niederschöna. Die Jugend- und Kinderfeuerwehr Halsbrücke belegte den dritten und die Jugendfeuerwehr Siebenlehn den vierten Platz, vor der Jugendfeuerwehr Mulda.

 

Es war ein sehr schönes und gelungenes Wochenende. Das Wetter ließ uns dieses Jahr nicht wieder im Stich, es wurden viele neue Freundschaften geknüpft, woran wir uns alle gern erinnern werden.

 

Hiermit möchten wir uns nochmals für die gute Unterstützung der Feuerwehr Conradsdorf / Falkenberg / Tuttendorf, bei den Jugendwarten der Feuerwehren Mulda, Niederschöna und Siebenlehn, sowie unseren Kameradinnen und Kameraden, der Familie Schmiedgen, Linda Lantzsch und Theresa Becher bedanken, ohne die diese Veranstaltung wieder mal nicht möglich gewesen wäre. Ein großer Dank geht auch an die Gemeindeverwaltung und den Bauhof Halsbrücke für die Unterstützung bei der Vorbereitung.

 

Die Jugendwarte der FF Halsbrücke.

Aktuelles von der Kinder- und Jugend-feuerwehr Halsbrücke

 

Endlich ist er da, der 28. Mai 2016, der große Tag auf den sich schon alle Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke gefreut haben, denn es geht in den Kletterwald.

Pünktlich 09:00 Uhr traf der Bus am Gerätehaus ein, welcher uns nach Kriebstein bringen sollte. Nachdem alle Muttis und Vatis verabschiedet waren und alle Kinder im Bus saßen, ging es los. Eine Stunde Fahrzeit verging, bis uns die Sonne an der Talsperre Kriebstein begrüßte. Nun waren die Kinder und Jugendlichen kaum noch zu bändigen.

Schnell ging es zur Anmeldung wo der Leiter und die Betreuer des Kletterwaldes schon auf uns warteten. Jeder bekam einen Sicherheitsgurt, an denen 2 Karabinerhaken und eine Rolle befestigt waren, sowie ein paar Handschuhe. An der ersten Übungsstrecke wurde uns der Parcours, die Funktion und die richtige Nutzung der Schutzausrüstung erklärt.

Nachdem alle eingewiesen waren, lag dem Klettervergnügen nichts mehr im Wege. Nun durften die Kinder und Jugendlichen unserer Wehr sich zwei Stunden an vier bis fünf Parcours ausprobieren.

In bis zu vier Meter Höhe über dem Erdboden wurde geklettert, balanciert und sehr viel Geschick bewiesen. In einigen Elementen musste man über ein Drahtseil balancieren, in anderen über Holzbalken. Einige Elemente bestanden aus einer Bergbahn, wobei man sich bergauf ziehen musste, andere Elemente waren Seilbahnen, bei denen man mit den Füßen voraus eine längere Strecke bergab rollen konnte. Nachdem alle ihre Kletterkünste bewiesen haben und die zwei Stunden Kletterzeit so schnell verflogen waren, mussten wir unsere Ausrüstung wieder abgeben.

Danach legten wir erst einmal eine Mittagspause ein, wobei sich alle wieder stärken konnten.

Da wir noch 1,5 Stunden Zeit hatten bis der Bus uns wieder nach Halsbrücke bringen sollte, unternahmen wir noch ein paar Spiele. Welche zum Beispiel Tauziehen, Decke wenden und der gordische Knoten waren.

Pünktlich 15:00 Uhr brachte uns der Bus wieder zurück nach Halsbrücke, wo wir schon von den Eltern erwartet wurden.

Es war wieder ein lustiger und aufregender Tag für alle Beteiligten und wir freuen uns schon auf die nächsten aufregenden und spannenden Aktionen mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halsbrücke.

 

Die Jugendwarte der FF Halsbrücke.

Brandübungsanlage für die Feuerwehren am 18. und 19.03.2016 in Niederschöna

 

Bereits 2010 absolvierten die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Gemeinde Halsbrücke eine Ausbildung in einer mobilen Brandsimulationsanlage. Auf diesen durchweg positiven Erfahrungen aufbauend, fand am 18. und 19.03.2016 in Niederschöna wieder eine derartige Ausbildung in einer Brandsimulationsanlage der Firma Blau & Seifert aus Burgstädt statt.

Insgesamt nahmen 56 Atemschutzgeräteträger aus der Gemeinde Halsbrücke, 28 aus der Stadt Großschirma und 20 aus der Gemeinde Reinsberg an der Übung teil. Jeder Trupp, welcher immer aus zwei Kameraden besteht, musste bei dem Übungsdurchlauf verschiedene Aufgaben bewältigen. Durch brennende Gasflammen wurden ein Treppenbrand, ein Industriebrand, ein Flasover (Durchzündung von heißen Rauchgasen im Deckenbereich) und der Brand eines Wohnzimmers (Sofa, Schrank) simuliert, wobei diese Brände unter taktisch richtigem Verhalten bekämpft werden mussten. Hierbei herrschten im direkten Flammenbereich Temperaturen bis ca. 600 °C. Für den Übungsdurchlauf jedes Trupps wurde ungefähr eine Stunde benötigt, beginnend mit einer Sicherheitsbelehrung, dem Anlegen der kompletten Schutzkleidung und der Atemschutzgeräte, dem Übungsdurchlauf in der Anlage selbst und einer anschließenden Auswertung. Auch eine regelmäßige medizinische Überwachung musste auf Grund der enormen thermischen Belastungen der Kameradinnen und Kameraden durchgeführt werden.

Neben dem reinen „Übungsdurchlauf“ mussten noch eine Menge weiterer Aufgaben bewältigt werden. Dies waren die Betreuung der Trupps, die medizinische Überwachung, die Sicherstellung einer ständigen Löschwasserversorgung, die Atemschutzüberwachung, die Koordination des Schlauchmaterials an der Anlage, die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Atemschutztechnik, umfangreiche Reinigungsarbeiten und nicht zu vergessen die Verpflegung des umfangreichen Personals. All diese Arbeiten erforderten einen hohen logistischen Aufwand.

Schlussendlich bestätigte sich wieder, dass die Übung eine erfolgreiche und notwendige Ausbildung unserer Atemschutzgeräteträger darstellte und bei den realitätsnahen Brandszenarien die vorhandenen Kenntnisse der Brandbekämpfung vertieft und verinnerlicht werden konnten.

Auch das Zusammenwirken mit den Kameradinnen und Kameraden der Wehren der Gemeinde Reinsberg und der Stadt Großschirma verlief kameradschaftlich und ohne Probleme.

Ich möchte mich nochmals bei allen Kameradinnen und Kameraden recht herzlich bedanken, welche mitgewirkt haben, diese beiden Übungstage vorzubereiten, durchzuführen und zu einem Erfolg werden zu lassen.

Ebenfalls bedanke ich mich bei den Gemeinden Halsbrücke und Reinsberg sowie der Stadt Großschirma für die Bereitstellung der nicht geringen finanziellen Mittel und damit zur Ermöglichung dieser wichtigen Ausbildung.

 

Peter Mai

Gemeinde- und Ortswehrleiter

 

Nächste Dienste

 

Einsatzabteilung:

 

Dienstag

29.11.2016, 19:00 Uhr

Einsatzauswertung 2016

 

Dienstag

16.12.2016, 19:00 Uhr

Jahresabschlussdienst

 

Dienstag

03.01.2017, 19:00 Uhr

Unfallschutz / Rechtsfragen

 

Kinder- und Jugendabteilung:

 

Dienstag

06.12.2016, 17:00 Uhr

 

 

Nächste Veranstaltung:

 

Sonnabend

10.12.2016, 19:00 Uhr

Weihnachtsfeier

 

 

letzter Einsatz:

 

Nr. 16 am

01.11.2016, 16:26 Uhr

Technische Hilfeleistung

4. Winterfeuer der Feuerwehr Halsbrücke

 

Samstag, den 09.01.2016 luden die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Halsbrücke zum 4. Winterfeuer ein. Um über genügend Brennmaterial zu verfügen, hatten wir im Vorfeld damit geworben, dieses gegen einen Glühwein zu tauschen. Bei winterlichem und zum Glück regenfreiem Wetter, folgten erfreulicherweise wieder viele Einwohner und Gäste unserer Einladung. Für das leibliche Wohl wurde unter anderem mit Buletten, Bratwürsten und Glühwein bestens gesorgt. Wir danken unseren Gästen für die rege Teilnahme und hoffen auf ein erneutes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Rückblick auf die 135 Jahrfeier der Feuerwehr Halsbrücke

 

Den Tag der offenen Tür 2015, diesmal in Verbindung mit unserer 135-Jahrfeier der FF Halsbrücke führten wir am 05.09.2015 durch. Aus diesem Grunde starteten wir bereits vormittags um 10:00 Uhr mit einer Schauübung an der Saxonia Bildung gemeinnützige Bildungseinrichtung mbH auf der Hauptstraße 54 in Halsbrücke. Wir freuten uns, dass viele Einwohner unserer Einladung dazu gefolgt sind und als Zuschauer bereit standen.

 

Es wurde ein Brand in der Holzwerkstatt der Saxonia im Kellerbereich simuliert, wobei eine Person vermisst war und zwei weitere durch infolge des stark verrauchten Treppenhaus im Dachgeschoss eingeschlossen waren. Um 10:05 ertönte die Sirene und alarmierte die Einsatzkräfte, welche dann mit Mehrzweckfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Löschgruppenfahrzeug und Rettungswagen des DRK nach kurzer Zeit an der „Einsatzstelle“ eintrafen. Durch die Weitläufigkeit des Außengeländes der Saxonia Bildung konnte anschließend der Ablauf eines Lösch- und Rettungseinsatzes sehr gut dargestellt werden.

 

Im Anschluss an die Übung überreichte unser Bürgermeister Herr Andreas Beger dem Geschäftsführer der Saxonia Bildung gemeinnützige Bildungseinrichtung mbH, Herrn Martin Ferkinghoff das Ehrenschild des Feuerwehrverbandes „Förderer der Feuerwehr“ als kleines Dankeschön für eine schon viele Jahre andauernde sehr gute Zusammenarbeit. Weiterhin konnten in diesem Rahmen hohe Beförderungen durchgeführt werden. Hier wurden die Kameraden Falk Beger und André Weiß zum Dienstrang Brandmeister und Kamerad Dietmar Hannig zum Dienstrang Oberbrandmeister befördert.

 

Der Nachmittag konnte dann am Gerätehaus, diesmal bei angenehmen Wetter traditionell verbracht werden. Die Kinder der Kindertagesstätte Halsbrücke führten ein kleines und sehr schönes Programm auf, welches beim Publikum sehr gut ankam.

 

Vor dem Gerätehaus hatten wir eine Fahrzeugausstellung unter dem Motto „Technik der ehemaligen Feuerwehr des Verarbeitungsbetriebes“ aufgebaut. Die Fahrzeuge Rettungsgerätewagen RTGW aus dem Feuerwehrmuseum Zeithain, Tanklöschfahrzeug TLF 16 und Löschgruppenfahrzeug LF 16 auf W 50 der FF Halsbrücke, Kleinlöschfahrzeug KLF der FF Krummenhennersdorf sowie ein Tragkraftspritzenanhänger TSA, ein Schaumbildneranhänger SBA 4,5 und ein Pulveranhänger PG 210 HA der FF Halsbrücke waren tatsächlich bei dieser Feuerwehr stationiert gewesen. Ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 – TS der FF Krummenhennersdorf vervollständigte die Ausstellung, da ein baugleiches Fahrzeug ebenfalls bei der Feuerwehr des Verarbeitungsbetriebes stationiert war. Hier freut uns besonders, dass ehemalige Mitglieder dieser Feuerwehr den Weg zu uns gefunden haben um noch einmal „ihre“ Technik zu bewundern.

 

Immer wieder unterbrochen von Rundfahrten mit den Löschfahrzeugen zeigte unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr anschließend in einer kleinen Vorführung, den Ablauf eines Rettungseinsatzes, welchen sie schon sehr professionell meisterten.

Wenn ihr, egal ob Mädchen oder Jungs ab der 1. Klasse bei unserer Kinderfeuerwehr beziehungsweise ab 10 Jahre bei unserer Jugendfeuerwehr mitmachen wollt, dann meldet euch gern. Die Mitgliedschaft in einer Feuerwehr ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung bei welcher Teamgeist und die individuellen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen mit Spaß und Engagement für die ehrenamtlichen Aufgaben in der Gesellschaft besonders gefördert werden.

 

Ein weiterer Höhepunkt war dann am frühen Abend unser 3. Mannschaftswettkampf im Lkw-ziehen. Hier galt es unseren außer Dienst gestellten LF 16-TS W 50 in möglichst kurzer Zeit über eine Strecke von 25 m zu ziehen. Eine Mannschaft bestand dabei aus 5 Personen. Von den 4 zum Wettkampf angetretenen Mannschaften, sicherte sich die Mannschaft der Feuerwehr Conradsdorf/Falkenberg/Tuttendorf mit einer fantastischen Zeit von nur 21,1 Sekunden den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

 

Der Abend wurde dann durch Begleitung des H & O Diskoteams in sehr guter Atmosphäre verbracht. Zwischendurch zeigten wir bei einer kleinen „Feuerwehrmodenschau“ wie sich die Einsatzuniformen der Feuerwehren in den letzten 40 Jahren wandelten.

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Halsbrücke bedanken sich an dieser Stelle nochmals für die vielseitige Unterstützung bei unserem Bürgermeister und den Gemeinderäten für ihre fortwährende Unterstützung der Feuerwehren, der Feuerwehr Oederan für die Mitwirkung mit Ihrer Drehleiter an unserer Schauübung, Herrn Christoph Schulze für die Bereitstellung eines Rettungswagens des DRK und natürlich seine persönliche Mitwirkung, Herrn Martin Ferkinhoff für die Bereitstellung unseres „Einsatzobjektes“, den Kindern und Betreuerinnen der Kindertagesstätte Halsbrücke für ihren gelungenen Auftritt, der Feuerwehr Krummenhennersdorf für die Bereitstellung der Fahrzeugtechnik, dem Bauhof der Gemeinde Halsbrücke sowie natürlich allen unseren anderen Gästen.

 

Ein großer Dank geht selbstverständlich auch an alle Kameradinnen und Kameraden für die Vorbereitung und Durchführung dieses sehr gelungenen Tages.

Jahresrückblick der Feuerwehr Halsbrücke

auf das Jahr 2014

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr können stolz auf die Erfüllung der im vergangenen Jahr gestellten Ziele zurückschauen. Diese Bilanz konnte auf der Jahreshauptversammlung am 31.01.15 gezogen werden. Wehrleiter Peter Mai begrüßte die Kameraden und Gäste, unter ihnen den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Kam. Ehrenfried Keller sowie kleine Abordnungen der Ortsfeuerwehren Hetzdorf, Krummenhennersdorf, Niederschöna und Oberschaar.

3. Winterfeuer der Feuerwehr Halsbrücke

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Halsbrücke!

 

Am Samstag, den 10.01.2015 luden die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Halsbrücke zum 3. Winterfeuer ein. Um über genug Brennmaterial zu verfügen hatten wir im Vorfeld damit geworben, dieses gegen einen Glühwein zu tauschen. Trotz des miesen und ungemütlichen Wetters, folgten erfreulicherweise wieder viele Einwohner unserer Einladung. Für das leibliche Wohl wurde unter anderem mit Buletten, Bratwürsten und Glühwein bestens gesorgt. Wir danken unseren Gästen für die rege Teilnahme und hoffen auf ein erneutes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Jahresrückblick der Kinderfeuerwehr

Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr am 21.01.2014 ist so einiges passiert.

Die Kinderfeuerwehr ist ein Ganztagsangebot der Grundschule Halsbücke, durchgeführt von der freiwilligen Feuerwehr Halsbrücke. Zum Beginn dieses Angebotes meldeten sich zwei Jungen und zwei Mädchen, welche bis zum Ende des zweiten Halbjahres viel erlebten und erlernten.

Zuerst wurden die Fahrzeuge besichtigt und erkundet. Das erste Mal ein Funkgerät halten und benutzen zu dürfen, das erste Mal einen Feuerwehrschlauch ausrollen und ankuppeln um damit zu löschen, waren die Bestandteile der Jugenddienste. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorbereitung einer kleinen Vorführung für den Tag der offenen Tür. Wir besuchten die Berufsfeuerwehr Chemnitz und erkundeten Niederschöna und Umgebung beim diesjährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Niederschöna.

Großübung der Gemeindefeuerwehr Halsbrücke am 25.10.2014

Am 25.10.2014 um 08:48 Uhr ertönten bei den Feuerwehren Halsbrücke, Krummenhennersdorf, Conradsdorf / Falkenberg / Tuttendorf, Niederschöna und Oberschaar die Alarmglocken mit dem Einsatzbefehl „Großbrand Geschwister-Scholl-Straße 8 in Halsbrücke“. Ab 08:56 Uhr bis 09:09 Uhr trafen daraufhin insgesamt 9 Feuerwehrfahrzeuge der Gemeinde Halsbrücke am Einsatzort, der Oberschule in Halsbrücke, ein. Zusätzlich nach weiteren etwa 10 Minuten erreichten noch 6 Einsatzfahrzeuge der Schnellen Eingreiftruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Einsatzstelle. Erst hier stellten die meisten Kameraden fest, dass es sich um eine groß angelegte Einsatzübung handelte, welche von den Feuerwehrkameraden Heiko Engelmann und Peter Mai sowie Kamerad Jörg Winkler von der SEG langfristig vorbereitet wurde um das Zusammenwirken mehrerer Feuerwehren unter Einbeziehung eines Großaufgebotes des DRK zu testen.

 

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